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Messaging vs. E-Mail: Was deine Kunden wirklich bevorzugen

Die Art, wie Kunden mit Unternehmen kommunizieren wollen, hat sich grundlegend veraendert. Waehrend E-Mail jahrzehntelang der Standard fuer geschaeftliche Kommunikation war, zeigen aktuelle Studien im DACH-Raum einen deutlichen Trend: Kunden bevorzugen Messaging-Apps wie WhatsApp und Viber gegenueber traditioneller E-Mail. Doch warum ist das so, und was bedeutet das fuer dein Unternehmen?

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache

Eine Studie von Statista aus 2025 zeigt: 89 Prozent der Deutschen nutzen WhatsApp taeglich. E-Mail? Nur 62 Prozent oeffnen ihre geschaeftlichen E-Mails regelmaessig. Der Unterschied wird noch dramatischer, wenn wir uns die Oeffnungsraten ansehen. WhatsApp-Nachrichten werden zu 98 Prozent geoeffnet — die meisten innerhalb von drei Minuten. E-Mails erreichen eine durchschnittliche Oeffnungsrate von 21 Prozent. Und selbst wenn sie geoeffnet werden, geschieht das oft erst Stunden spaeter.

In Oesterreich und der Schweiz sind die Zahlen aehnlich. Besonders die juengere Generation — und damit die kaufkraeftigsten Kunden der naechsten Jahre — kommuniziert fast ausschliesslich ueber Messenger. Wer als Unternehmen nur auf E-Mail setzt, verliert zunehmend den Kontakt zu dieser Zielgruppe.

Warum Messaging gewinnt: Die psychologischen Gruende

Der Erfolg von Messaging hat tiefere Gruende als blosse Bequemlichkeit. Messaging fuehlt sich persoenlich an. Eine WhatsApp-Nachricht von einem Unternehmen steht im selben Chat-Verlauf wie Nachrichten von Freunden und Familie. Das schafft eine emotionale Naehe, die E-Mail nie erreichen kann. E-Mail hingegen ist mit Arbeit, Rechnungen und Spam assoziiert. Die meisten Menschen oeffnen ihre E-Mail-App mit einem Gefuehl der Pflicht, nicht der Freude.

Dazu kommt der Faktor Geschwindigkeit. In einer Welt, in der alles schneller geht, erwarten Kunden sofortige Antworten. Messaging ermoeglicht einen natuerlichen Gespraechsfluss: Frage, Antwort, Nachfrage, Klaerung — alles in wenigen Minuten. Per E-Mail dauert derselbe Austausch Tage. Ein Handwerker in Zuerich berichtet: "Frueher habe ich Angebote per E-Mail geschickt und tagelang auf Antwort gewartet. Seit ich WhatsApp nutze, klaere ich alles in einer Stunde."

E-Mail ist nicht tot — aber ihr Einsatzgebiet schrumpft

Bedeutet das, dass du E-Mail komplett abschaffen solltest? Nein. E-Mail hat nach wie vor ihre Berechtigung: fuer offizielle Dokumente, Vertraege, Rechnungen und ausfuehrliche Angebote. Aber fuer den ersten Kontakt, fuer schnelle Fragen und fuer die laufende Kundenkommunikation ist Messaging die bessere Wahl. Denk an E-Mail als den Brief und an Messaging als das Telefonat. Beides hat seinen Platz, aber fuer den Alltag greifst du zum Telefon — oder eben zum Messenger.

Die smarte Strategie: Nutze Messaging fuer den Erstkontakt und die laufende Kommunikation. Schicke Angebote, Vertraege und Rechnungen weiterhin per E-Mail. So bekommst du das Beste aus beiden Welten. Deine Kunden schaetzen die schnelle, persoenliche Kommunikation ueber WhatsApp und wissen gleichzeitig, dass wichtige Dokumente sicher in ihrem E-Mail-Postfach liegen.

Der DACH-Markt: Besonderheiten beachten

Im deutschsprachigen Raum gibt es einige Besonderheiten, die du kennen solltest. Datenschutz ist ein grosses Thema. Deutsche Kunden sind sensibel, wenn es um ihre Daten geht. Deshalb ist es wichtig, transparent zu kommunizieren: Welche Daten speicherst du? Wie lange? Wofuer? WhatsApp Business bietet hier eine sichere Grundlage mit Ende-zu-Ende-Verschluesselung.

In der Schweiz werden oft mehrere Sprachen gesprochen. Ein Kunde aus der Romandie schreibt dir auf Franzoesisch, einer aus dem Tessin auf Italienisch. Mit Messaging kannst du flexibel reagieren — uebersetzen, weiterleiten oder direkt antworten. Per E-Mail waere das umstaendlicher. Und in Oesterreich ist die Erwartungshaltung besonders hoch: Wiener Kunden erwarten schnelle und hoefliche Antworten. Mit vorformulierten Schnellantworten in WhatsApp Business kannst du das mueheloserfuellen.

Viber als Alternative: Nicht vergessen

Waehrend WhatsApp im DACH-Raum dominiert, nutzen bestimmte Zielgruppen bevorzugt Viber. Besonders in Communities mit Bezug zu Suedosteuropa und Osteuropa ist Viber der bevorzugte Messenger. Wenn dein Unternehmen auch diese Zielgruppe anspricht — zum Beispiel als Handwerker in einem Stadtteil mit vielfaeltiger Bevoelkerung — solltest du beide Kanaele anbieten. Bei eHapni integrieren wir immer beide Optionen, weil wir wissen, dass kein Kunde verloren gehen sollte, nur weil er einen anderen Messenger bevorzugt.

Wie du den Umstieg schaffst

Der Umstieg von E-Mail-zentrierter zu Messaging-zentrierter Kundenkommunikation muss nicht ueber Nacht passieren. Fang klein an: Fuege einen WhatsApp-Button zu deiner Webseite hinzu. Biete Messaging als Alternative an, nicht als Ersatz. Beobachte, wie viele Kunden den neuen Kanal nutzen. In unserer Erfahrung bei eHapni wechseln innerhalb von drei Monaten ueber 60 Prozent der Kundenkontakte auf Messaging — freiwillig und gerne.

Der wichtigste Schritt ist, praesent zu sein, wo deine Kunden bereits sind. Und im DACH-Raum sind sie auf WhatsApp. Erfahre auch, warum Kontaktformulare zunehmend durch Messenger ersetzt werden und wie du Leads ueber WhatsApp qualifizierst.

Fazit: Messaging ist die Zukunft der Kundenkommunikation

Die Frage ist nicht ob, sondern wann Messaging E-Mail als primaeren Kundenkontaktkanal abloest. Im DACH-Raum sind wir bereits mitten in diesem Wandel. Unternehmen, die jetzt auf Messaging setzen, haben einen Wettbewerbsvorteil. Sie sind naeher am Kunden, reagieren schneller und konvertieren mehr Interessenten zu zahlenden Kunden. Wenn du bereit bist, den naechsten Schritt zu machen, kontaktiere uns — natuerlich am liebsten per WhatsApp.

Bereit, auf Messaging umzusteigen?

Erlebe selbst, wie einfach Kundenkommunikation sein kann.

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